Sechzig Schülerinnen und Schüler besuchten zu Saisonbeginn die Generalprobe der Kammeroper von Benjamin Britten – in einer spannenden Inszenierung von Robert Carsen unter der musikalischen Leitung von Cornelius Meister. Zum Ensemble um Sally Matthews gehörten auch die 13-jährige Elenor Burke und der 13-jährige Teddy Favre-Gilly.
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Diese Generalprobe war ein tolles Opernerlebnis!! Die Inszenierung ist stimmungsvoll, so dass man in die düstere Geschichte eintauchen kann. Diese, von Brittens Musik unterstrichene, wirkungsvolle Stimmung ließ mich nicht so schnell los, das Stück “geistert” noch länger im Kopf herum. Bewundernswert finde ich die Rollen, von den 13-jährigen gespielt werden, die musikalisch und darstellend Tolles leisten!
Die Oper ist sehr toll gewesen. Am Besten war das Bühnenbild und die Kinder. Sie waren schauspielerisch sehr begabt und sangen sehr gut. Auch die andere Schauspieler waren toll. Das es ein paar Videos gab war genauso toll. Lustig fand ich das sie den Anfang wie im Film gemacht haben. Wo die Gouvernante zu dem Haus kommt. Nicht zu vergessen hat das Orchester auch tolles geleiset. Die kleine Besetzung des Orchester hat sich für mich wie ein großes Orchester angehört. Dafür das sie so wenige waren. Respekt.
Ich besuchte am 12.9. mit meiner Klasse die Generalprobe, der aus meiner Sicht sehr gelungenen Oper “The Time of the screw” unter der Leitung von Robert Carsen. Mich beeindruckte vor allem das Bühnenbild, welches unter anderem mit Filmausschnitten sehr gut gestaltet ist. Negativ möchte ich anmerken, dass die Beinfreiheit im Theater nicht unbedingt gegeben ist. Im großen und ganzen hat mir die Vorstellung aber sehr gut gefallen.
Die neue Oper im Theater an der Wien “The Turn of the Screw” ähnelt kaum den “klassischen” Opern. Keine Oper, die ich gesehen habe, hat so eine dichte Handlung, kaum einmal wird ein Satz wiederholt. Die Musik passt sehr zu der Geistergeschichte. Sie ist nicht durchgehend düster, sondern wird immer wieder von einfachen Melodien unterbrochen, die das Spielen der Kinder begleitet. Die kleine Besetzung des Orchesters sorgt dafür, dass jedes Instrument gut zu hören ist und man Stellen wahrnimmt, die in einem größeren Orchester untergehen würden. Sehr bewundernswert sind auch die jungen Darsteller, die sowohl gesanglich als auch schauspielerisch überzeugen.
Diese Oper ist eindeutig ein Besuch wert.
Gratulation zur gelungenen Oper “The Turn of the Screw”!
Das grandiöse Bühnenbild (vor allem die eindrucksvollen Effekte mit dem Schatten!), die schaurige Musik und die großartigen Solisten haben die passende Atmosphäre zu dieser Geistergeschichte erzielt. Interessant waren auch die Filmausschnitte am Anfang der Geschichte und die Sexszenen. Die gesamte Inszenierung war künstlerisch und auch schauspielerisch sehr überzeugend.
Durchaus empfehlenswert!
Die Oper ‘The Turn Of The Screw’ war ein mitreißendes Ereigniss. Besonders beeindruckend fand ich, dass die ungewöhnliche Musik das Düstere dieses Stückes unterstrich und das so junge Schauspieler im stande sind dieses Stück so großartig wiederzugeben. Ein großes Lob geht auch an die eher ungewöhnliche Bühnentechnik die das ganze Werk noch um eine Spur verbesserte.
Roberto Carsen versucht durch den Bühnenbild die Geschichte als ein Thriller darzustellen. Aufjedenfalls hat er es geschafft, das ganze umzuwandeln und die Zuschauer damit zu beindrücken! Kurz gesagt war die Graphik für mich ein absolutes Erfolg, wie es innerhalb ein Paar Sekunden das Bühnenbild gewechselt hat, von den Eingang des Hauses bis zum Klassenzimmer.
Auch erstaundich war das Orchester. Von meiner Aussicht hab ich nur die Bühne gesehen, aber als ich runter schaute und das Orchester sah, sah ich, dass das Orchester deutlich kleiner war als das was ich mir vorgestellt habe.
Meiner Meinung nach ist die Vorstellung sehr gut gelungen, vielleicht war das englisch dass die Sänger gesungen haben schwierig zu verstehen.
Aber sonst, ein sehr großes Lob an alle die dort beigetragen haben!
Die Oper “The turn of the screw” von Benjamin Britten, basierend auf einer Erzählung von Henry James, war meiner Meinung nach trotz kleiner Defizite, eine überzeugende Vorstellung. Das wahrscheinlich spektakulärste Ereignis war wohl, wie gewohnt, das Bühnenbild. Orchester und Dirigent zogen nicht immer an einem Strang, sonst makellos. Unter einem “Schraubenthema” – vor der Vorstellung in einem Zeitungsartikel gelesen, habe ich mir jedoch etwas völlig anderes vorgestellt. Die monodische Begleitung fehlte leider fast komplett. Die Musik war zwar modern, spritzig und abwechlungsreich, aber im Großen und Ganzen thematisch formlos, meine Erwartungen wurden musikalisch leider untertroffen.
Das meiner Meinung nach größte Genie, im Zusammenhang mit dieser Oper, ist wohl der legendäre Regisseur, Robert Carsen, der versucht hatte, das Bestmögliche herauszuholen.
Leider daneben war für mich die Wahl der Schauspieler (besonders, die der Sopranistinnen und des jungen Knaben) – stimmlich waren die eben gennanten Personen leider kein Erfolg.
Trotz dessen, da ich selber Musiker bin, und weiß wieviel Arbeit hinter der Fassade der zweistündigen Generalprobe steckt, möchte ich ein großes Lob an alle Beteiligten aussprechen – Ein großes Lob für eine tolle Leistung.
Weiter so!
“The Turn Of The Screw” ist ein etwas seltsames Stück, aber das ist es meiner Meinung nach, was das Stück so interessant macht. Es besteht aus einer ungewöhnlichen Handlung mit ungewöhnlichen Melodien und doch ist es großteils sehr ergreifend und mitreißend. Ich glaube das dieses Stück und diese Aufführung den Leuten in Erinnerung bleiben wird, es war alles in allem sehr beeindruckend
Liebe Zuschauer!
Ich weiß, dass in diesem Forum großteils positive Kommentare gefragt sind, dennoch empfinde ich dieses Stück als Gefährdung für unsere Gesellschaft und schlechten Einfluss für unsre Jugend. Das Risiko zur Imitation der Handlung ist in meinen Augen immens hoch. Ich denke, dass in diesem Werk besonders die “Kinderverzaaarung” positiv hervorgehoben wird, was keinesfalls einen guten Einfluss auf die breite Masse hat. Negativ möchte ich außerdem anmerken, dass die Beinfreiheit im Theater nicht unbedingt gegeben ist. Außerdem kann ich aus sicherer Quelle bestätigen, dass die Haarpflege der Gouvernanten sehr zu wünschen übrig ließ. Eigentlich war es nicht so umwerfend aber ein großes Lob an das Buffett!
Mir hat die Oper “The Turn of the Screw” sehr gut gefallen, die Atmosphäre war von Anfang an sehr unheimlich und gespenstisch. Vor allem die schauspielerische und musikalische Leistung der Darsteller (besonders die, der beiden Jugendlichen) hat mich beeindruckt. Auch die Licht- und Schattenspiele waren sehr faszinierend und haben die unheimliche Stimmung noch verstärkt.
Ich kann diese Opernproduktion wirklich nur empfehlen und würde sie mir auf der Stelle noch einmal ansehen!
An Anonym des vorletzten Beitrags:
Dein Urteil ist aus der Luft gegriffen und völlig daneben!!!
Die Aufführung von Benjamin Brittons Werk “The turn of the screw” zeigte, dass man den Zuschauer trotz der schwer- verständlichen Musik durch eine herausragende Inszenierung und fantastische Protagonisten in seinen Bann ziehen kann. Die Spielerei zwischen Licht und Schatten schuf unheimlich- gespenstisches Flair. Der Einsatz von Filmprojektoren ließ viele der Szenen um einiges dramatischer und lebendiger wirken. Gleich zu Anfang der Oper zeigte sich, welches Genie hinter Robert Carsen steckt, der die Rolle des Erzählers perfekt in das Geschehen involvierte und zugleich einen Einblick für den Zuhörer auf das Kommende gab. Besonders beeindruckte mich jene Szene, als die Gouvernante am Fenster stand. Da es durch die Filmprojektion wirklich den Anschein erwecken ließ, dass das geöffnete Fenster von sich im Wind bewegenden Blättern umgeben war, die an der Hauswand emporgewachsen waren. Das relativ kleine Orchester unter der Leitung Cornelius Meisters leistete Großartiges und ausnahmlos alle Protagonisten sangen nicht nur wunderbar, sondern waren auch vom Schauspielerischen her herausragend. Die beiden Kinderstimmen gefielen mir persönlich nicht wirklich und zwar aus dem einfachen Grund, weil ich in die Oper kommen möchte, um tolle Opernstimmen zu hören. Allerdings zeigte sich, dass auch die beiden ein großes schauspielerisches Talent besitzen. Abschließend möchte ich sagen, dass ich froh und glücklich bin, diese Oper Benjamin Brittons miterleben konnte, allerdings glaube ich, muss man ein solches Werk mehrere Male gesehen haben, um wirklichen Gefallen an der Musik finden zu können.
Ich bin kein großer Opernfan, aber “The Turn of the Screw” hat mir wirklich gut gefallen! Die Kinder haben erstaunlich gut gespielt und ihre Stimmen haben den Operngesang der beiden Damen etwas aufgelockert. Es war sehr spannend aufgebaut, die Musik, die Schattenspiele, das Licht, alles hat gut zusammen gepasst und eine mysteriöse Stimmung verbreitet. Zum Bühnenbild kann ich nur sagen: es war großartig!! Gratulation!
Horrorgeschichte als Oper. Geht so etwas?
Ich denke The Turn of the Screw hat bewiesen: ja!
Die Atmosphäre, das ewig graue Bühnenbild kombiniert mit den Lichteffekten, war toll. Auch die Musik war passend, doch für meinen Geschmack etwas zu langatmig und schwer zum mitverfolgen, weil sie so unmelodiös war.
Die Filmeinwürfe waren auch sehr gut umgesetzt.
Das Problem mit der Beinfreiheit haben ein paar Freunde und gelöst, indem wir uns nach der pause in ein bequemeres freies Abteil gestzt haben.
Das Bühnenbild der Oper “The Turn of the Screw” war sehr beeindruckend und brachte dadurch dem Horror einen zusätzlichen Schauer.
Sowohl die jungen als auch die älteren Darsteller spielten ihre Rollen ausgezeichnet. Obwohl das Orchester so klein besetzt war, füllten sie den ganzen Saal mit dem Klang, der die unheimliche Horrorgeschichte von B. Britten unterstich.
Die kurze Videoprojektion war meiner Meinung nach ein bisschen zu freizügig für eine Oper, dennoch wahnsinnig gut geschnitten und passend zur Handlung eingefügt.
Wie immer, wenn ich im Theater an der Wien saß, war ich gespannt auf das Bühnenbild und die technischen Spielereien, die diesmal zum Ausdruck kommen würden. Und wie immer war das alles schwer beeindruckend! Auch die Brillianz der Solisten sei hier nicht vergessen (der Junge hat mir nicht so gut gefallen, das möge jedoch Geschmackssache sein). Durch eine großartige Inszenierung von Robert Carsen hat die Oper im Vergleich zum Film (der ja in gewisser Maßen auch als Oper geführt ist) und zur Ausgangsgeschichte nirgendwo zu Wünschen übrig gelassen. Was doch einige Aufregung erzeugte, war die sehr freizügige Videoeinspielung am Ende des ersten Akts. Ich bin jedoch der Meinung, dass – so modern es auch ist – es doch sehr gut in die Oper gepasst hat, nicht zuletzt wegen der grandiosen Ausführung! Das Projektionsnetz, das hier über die Bühne gespannt wurde (und das bei fast jeder Produktion verwendet wird) hat auch hier wieder den ganz besonderen Effekt erzielt, und man wusste sofort, dass es ein Traum war. Auch das Orchester sei hier nicht zu vergessen: ich war überrascht, wie gering es besetzt war, doch wie ich im nachhinein bemerkte, war das vielleicht sogar nötig, um den präzisen Klang zu erzeugen, der besonders bei moderner Musik (und besonders bei Brittens) so wichtig ist. Und genau das hat man hier großartig umgesetzt – ich bin sowieso schon lange ein Fan von Cornelius Meister!
Alles in Allem, wiedermal eine gelungene Produkion am Theater an der Wien und ich werde wohl auch bei zukünftigen Produktionen nicht aus dem Singen von Lobliedern rauskommen.
“The turn of the screw” ist meiner Meinung nach eine wahnsinnig gute Inszenierung, die bis ins kleinste Detail seiner Grundstimmung treu geblieben ist. Sei es das grandiose Bühnenbild, die Köstume, die minimalistische, stets nur begleitende Musik, die Besetzung oder das Licht. Alles ist in dieser Oper auf einander abgestimmt und mich als Zuschauer sofort in die Geschichte hinein gezogen hat. Der Aufbau und die Einteilung der zwei Akte hat mich besonders beeindruckt. Die nur durch eine
Projektion hervorgerufene Spannung am Ende des ersten Aktes fand ich sehr gelungen und hat meiner Meinung nach im Publikum die gewünschte Reaktion hervorgerufen. Obwohl diese Oper eine durch und durch moderne Oper ist, habe ich sie doch auch als sehr traditionelle empfunden, da sie mich in eine andere Zeit und auch in eine andere Lebensweise eingeführt hat.
Zusammenfasssend fand ich diese Inszenierung wirklich großartig und freue mich schon auf die nächste Produktion.
Die Tatsache, dass das Theater an der Wien und natürlich alle Beteiligten (und nicht zu vergessen – die Bühnenhelfer) eine noch so traurige und trübe Oper so präsentierten, dass sie immer wieder toll anzusehen ist und von vielen Schülern als ´”fantastisches Stück” bezeichnet wird, beeindruckt mich.
Abgesehen von den ausgezeichnet gelungenen und ausdrucksvollen Spezialeffekten und dem Bühnenwerk überhaupt waren die Sänger – vor allem die zwei jungen – erste Klasse, weil sie es einem nicht möglich machten, sich zu langweilen oder weniger aufmerksam zu sein. Die Sänger waren, wie man so schön sagt, affetuoso!
Meiner Ansicht nach hat das kleine Orchester – oder besser gesagt: das Ensemble – perfekt zu dieser Oper gepasst, da die Instrumentalmusik in diesem Stück weniger bedeutend war als in manch anderen. Man muss diese Meinung nicht mit mir teilen, und doch ist jedem klar, dass die Sänger so ausdrucksvoll und schauspielerisch äußerst talentiert waren, dass das reichte um die Menge zu beeindrucken.
Die Schwarzweißfilm-Projektionen/-Passagen fand ich gut, aber einige Abschnitte waren vielleicht doch zu überflüssig.
Alles in allem bewegte mich die Oper sehr und ich möchte Ihnen (all jenen, die es uns ermöglichten, Teil des Publikums zu sein) ganz herzlich danken